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Newsletter Oktober 2021

Liebe Leser:innen,

hinter uns liegt ein ereignisreicher und produktiver Sommer. Unsere Zukunftswerkstatt „Qualitätskriterien“ hat ein zweites Mal getagt und parallel dazu haben wir für die Zukunftswerkstatt „Digitalisierung“ nach einem vorbereitenden Workshop einen Expert:innenkreis gebildet, der im Dezember zum ersten Mal zusammenkommen wird.

Für die Hochschulbefragungen zum Thema Anrechnung und Anerkennung haben wir mit dem ZQ Mainz die inhaltlichen Vorarbeiten beendet und werden im Wintersemester mit den Befragungen beginnen.

Die Perspektiven der Studierenden auf die Themen Anrechnung und Anerkennung haben wir mit organisierten Studierendenvertreter:innen in einem gemeinsamen Workshop diskutiert.

Im Augenblick feilen wir noch am Programm der Internationalen Tagung. Das Programm wird in Kürze fertig sein und Sie können sich bald für die Online-Tagung registrieren.

Und wenn Sie tiefere Einblicke in unsere aktuellen Aktivitäten haben möchten, gibt Ihnen unser neu eingerichtetes Logbuch einen aktuellen Überblick zum Projekt MODUS.

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Internationale Konferenz

Die Vorbereitungen für die „International Conference on Recognition“ nehmen Fahrt auf. Die eingereichten Beiträge für den Call of Proposals versprechen ein spannendes Programm, das voraussichtlich am 8. Oktober veröffentlicht wird. Fest stehen bereits die vier Keynote-Speaker, darunter Michael Murphy, Präsident der European University Association (EUA).

Die Perspektiven von Studierenden werden in einer Pre-Conference am 24. November diskutiert, die durch ein studentisches Komitee mit Vertretern der ESU, des ESN, des KASAP, des fzs und des BVPAD vorbereitet wird. Ihre Ergebnisse fließen am zweiten Tag auch in die Hauptkonferenz ein.

Die Registrierung für die Konferenz wird in Kürze möglich sein. Wir informieren Sie rechtzeitig mit einer Sonderausgabe des Newsletters.

Zukunftswerkstatt Qualitätskriterien

Die Zukunftswerkstatt „Qualitätskriterien für Anerkennung und Anrechnung“ hat verschiedene Handlungsfelder zur Verbesserung der Qualität von Anerkennung und Anrechnung an Hochschulen identifiziert und bearbeitet und daraus ein Arbeitspapier sowie eine Vorlage für die HRK-Gremien abgestimmt.

Das Arbeitspapier soll zu Beginn des nächsten Jahres veröffentlicht werden.

Rückblick: Zukunftswerkstatt Digitalisierung

Zur Vorbereitung der Zukunftswerkstatt „Nutzung digitaler Infrastrukturen für Anerkennungs- und Anrechnungsverfahren“ gelang es dem ersten Online-Workshop mit Expert:innen für die Digitalisierung in den Hochschulen, den Austausch über gute Lösungen aus der Praxis zwischen den Hochschulen zu etablieren. Im Anschluss daran wurde der Auftrag für eine Überblicksstudie zur Erhebung und Kartierung von hochschulischen Digitalisierungsprojekten und Initiativen zu Anerkennungs- und Anrechnungsprozessen an das HIS-HE Institut für Hochschulentwicklung vergeben, um die tatsächlichen Bedarfe der Hochschulen an IT-Ressourcen und Unterstützungs- ebenso wie Informationsangeboten ermitteln zu können. Der im Dezember zusammenkommende Expertenkreis soll darauf aufbauend die weitere Ausgestaltung der digitalen Prozesse und Verfahren in Anerkennung und Anrechnung begleiten und unterstützen. Die Leitung übernimmt die HRK-Vizepräsidentin für Digitalisierung, Professorin Dr. Monika Gross.

Projektevaluation und Hochschulbefragung

Das Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung der Universität Mainz (ZQ) wurde beauftragt, die projektbegleitende externe wissenschaftliche Evaluation und mehrere Hochschulbefragungen während der Projektlaufzeit zu übernehmen. Dazu fanden im Juli und September die ersten Kick-off-Workshops statt, in denen das passende Design abgestimmt wurde, damit die Projektevaluation sowohl auf die Ziele, Strukturen und Prozesse als auch auf die zu erwartenden Ergebnisse und die Wirkung des Projektes MODUS fokussieren kann. Die formative Evaluation soll MODUS dabei helfen, die Hochschulen bestmöglich und effektiv zu unterstützen. Ergänzend findet im Wintersemester eine erste quantitative Befragung der Hochschulen und ihrer Studierenden zu den tatsächlichen Erfordernissen in Anerkennung und Anrechnung statt, die ebenfalls vom ZQ durchgeführt wird. Durch mehrere Befragungen in der weiteren Projektlaufzeit soll die Umsetzungspraxis an den Hochschulen in Bezug auf Anerkennungs- und Anrechnungsverfahren über möglichst viele Hochschulen hinweg erfasst werden. Zusätzlich werden Studierende bundesweit zu ihren Erfahrungen bezüglich Anerkennung und/oder Anrechnung befragt. Ziel ist es, weitere Anhaltspunkte zu sammeln, an welchen Stellen die Hochschulen ihre Verfahren überarbeiten können, um letztlich Durchlässigkeit und Mobilität zu erhöhen.

Rückblick: Workshop mit Studierenden

Ende Juni veranstaltete das Projekt MODUS zusammen mit dem Koordinierungsausschuss des Studentischen Akkreditierungspools (KASAP), der die Statusgruppe der Studierenden in Akkreditierungsverfahren repräsentiert, und dem freien zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) einen gemeinsamen Online-Workshop. Die 30 Vertreter:innen aus unterschiedlichen Studierendenverbänden identifizierten in drei Arbeitsgruppen die unterschiedlichen Interessen und Informationsbedürfnisse der Studierenden und erstellten auf dieser Grundlage idealtypische „Personas“ für zielgruppengerechte Angebote von MODUS für Studierende und Studieninteressierte aus dem In- und Ausland.

Standpunkte

Es sind zwei äußerst lesenswerte „Standpunkte“ erschienen:

Kees Kouwenaar: Authenticity – Fairness – Understanding

Kees Kouwenaar hinterfragt in seinem Beitrag die Fokussierung auf die formalen Aspekte von Qualifikationen und fordert, bei der Anerkennung mehr Aufmerksamkeit auf den Kompetenzerwerb zu richten. Zum Beitrag

 

Dr. Harald Gilch: Digitalisierung an Hochschulen

Wo stehen die Hochschulen in Deutschland beim Thema Digitalisierung heute? Welche rechtlich-organisatorischen Rahmenbedingungen hemmen den Weg der Hochschulen zur digitalen Verwaltung? Antworten auf diese Fragen gibt der Standpunkt von Dr. Harald Gilch. Zum Beitrag


Ihr Standpunkt ist ein anderer oder Sie möchten ein Thema diskutieren? Dann senden Sie uns Ihren Beitrag an modus@hrk.de.

Termine und Hinweise

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Redaktion: Wilhelm Schäfer
 
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